News

News

W a s s e r b a l l  C l u b  T i r o l

Sieg und Niederlage in der dritten Hauptrunde

 

Am Samstag Abend setzte sich im Innsbrucker USI die Papierform durch, trotz beherztem Kampf musste sich der WBCI Paris Lodron Salzburg mit 6:12 geschlagen geben. Der WBC Tirol überzeugte am Sonntag Vormittag auch ohne Niklanovic gegen die Salzburger, die heuer zum ersten Mal vollzählig gegen den Titelverteidiger angetreten waren.

Eines war vor diesem Wochenende schon klar: Der WBC Innsbruck hatte sich im dritten Jahr seines Bestehens vom Favoritenschreck zum ernstzunehmenden Play-Off Aspiranten entwickelt, der seine anspruchsvollen Saisonziele nicht mehr verhehlen muss. Dementsprechend konzentriert ging am Samstag um 17:30 auch der amtierende Vizemeister aus Salzburg ans Werk und sorgte relativ schnell für klare Verhältnisse, um die schmerzliche 11:8 Niederlage gegen die jungen Innsbrucker aus der Vorrunde vergessen zu machen. Dies gelang den Salzburgern leider von Anfang an sehr gut, wobei ihnen vor allem der schlechte Abschluss der Innsbrucker in die Karten spielte - zu oft scheiterten Hornák und Co. am Pfosten, oder am gegnerischen Schlussmann. Nach einem schwachen ersten Viertel, das man mit einem Zwischenergebnis von 1:6 an die Gäste abgeben musste, fing sich der WBCI und zeigte eine erbauliche Leistung in den letzten drei Spielabschnitten, die insgesamt mit einem 5:6 für die Salzburger endeten, die ihren Vorsprung nur mehr verwalten mussten. Vielleicht wäre bei einem konzentrierterem Spielbeginn noch einiges möglich gewesen, die junge Innsbrucker Mannschaft bewies jedenfalls Kampfgeist und ließ in der einen oder anderen Aktion ihr großes Potential aufblitzen.

Für den "großen Bruder" WBCT bedeutete das Derby gegen Salzburg am Sonntag ungleich mehr, in dem traditionell spannungsgeladenen Aufeinandertreffen der Spitzenreiter ging es um die Führung in der Hauptrunde und um wertvolle Zusatzpunkte für die Play-Off Runden. Von der ersten Minute an sahen die Zuschauer ein packendes Duell auf Augenhöhe, in dem sich der WBCT im zweiten Viertel entscheidend absetzen konnte. Beim Spielstand von 9:3 musste Salzburg Trainer Mike Fasching ein Time-Out nehmen um die Tiroler Tormaschine zu stoppen, doch erst nachdem Gratzl und Böhme kurz vor bzw. nach der Halbzeit mit drei Ausschlüssen das Feld räumen mussten, fand Salzburg wieder ins Spiel zurück. Die bis dahin spielbestimmenden Akteure wurden jedoch von Youngster Paul Kováč und Bene Hengl abgelöst, die im Anschluss das Szepter übernahmen und zusammen 8 Tore erzielten. Insgesamt war es die starke Mannschaftsleistung der Tiroler, die in einem bis zum Ende umkämpften und spannenden Spiel den Ausschlag gab und einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft darstellte. Die starke Leistung des Nachwuchsspielers Paul Kováč und die Art und Weise, wie man Ausfälle und Ausschlüsse von Leistungsträgern, dank einer langen Bank und einer hohen Dichte an starken Spielern, kompensieren konnte stimmt sehr positiv und lässt optimistisch in die Zukunft blicken.

 

Ergebnisse:

WBCI - PLS: 6 -12 (1:6, 1:2, 2:2, 2:2)

WBCT - PLS: 16 - 11 (3:3, 7:3, 2:2, 4:3)

Innsbrucker Teams auf Play-off Kurs

 

Das Tiroler Heimdebüt in der diesjährigen Hauptrunde gestaltet sich als Machtdemonstration des WBCT, der in drei Spielen 84 Tore erzielte. Der abermals groß aufspielende WBCI unter der Ägide von Hornak und Perisutti trauert dem unglücklichen Unentschieden gegen Graz nach, die Nachwehen des verspielten Überraschungssieges konnten allerdings im Sonntagsspiel gegen IWV überwunden werden, bei dem man stark dezimiert den Pflichtsieg erzwingen musste.

Bereits am Freitag begann das ausgedehnte Heimwochenende für die Tiroler Mannschaften, das Lokalderby brachte jedoch keine Überraschungen, nur starke Leistungen auf beiden Seiten, wobei insbesondere Matthias Eisl im Tor des WBCI eine gute Figur machte. Am Ende war das 22:11 auf der Anzeigetafel leistungsgerecht und ein guter Start in die zweite Hauptrunde, die noch einiges an Aufregung zu bieten haben sollte.

Am Samstag fuhr der WBCT einen deutlichen Sieg gegen den IWV ein, wobei  vor allem Tormaschine Dodo Valach für kommende Aufgaben in Position gebracht wurde - am Ende stand es 31:3, Valach erzielte gut ein Drittel der Innsbrucker Tore und zeigte sich in Schützenlaune.
Im Abendspiel vor den vollen Rängen des Innsbrucker USI-Bades traf der WBCI auf favorisierte Grazer, die bereits im Vorfeld keinen Hehl aus ihren Play-Off Ambitionen machten. Umso überraschender gelang den Innsbruckern rasch die Führung, nach dem ersten Viertel stand es bereits 6:2, Perisutti und Hornak zeigten ein unwiderstehliches Angriffsspiel. Auch in den folgenden Spielabschnitten konnte man die Grazer, bei denen Smarcan und Loványi fehlten, auf Distanz halten, so startete man mit 4 Toren Vorsprung in das letzte Viertel, das den beiden Schiedsrichtern, gelinde gesagt nicht zur Ehre gereichte. Innerhalb von wenigen Minuten schloss man Hornak, Stadl und Thöni aus, es folgte eine Flut von Penalties, die Graz allesamt nicht nutzen konnte - Stefan Menghin im Tor der Innsbrucker parierte drei 5-Meter Schüsse und krönte damit seine glanzvolle Leistung an diesem Abend. Die jungen Innsbrucker schafften es dennoch die vier Minuten in Unterzahl auf ein Unentschieden zu retten, am Ende hatte man sogar noch den Siegtreffer auf der Hand, doch das Stahlbad der letzten acht Minuten lastete zu schwer auf den Innsbrucker Nachwuchsspielern, die sich mit einem 11:11 in einem hochwertigen Spiel zufrieden geben mussten.
Das hart erkämpfte Unentschieden in Unterzahl war auch so ein Husarenstück des Abwehrverbandes um Menghin, doch die Gesichter nach dem Spiel verrieten die Enttäuschung  und Frustration ob der verspielten Punkte im  Kampf um den Finaleinzug.

Am Sonntag traf der WBCT auf die Steirer, die vom ersten Augenblick an keine Chance gegen die hungrigen Tiroler hatten. Nach dem ersten Viertel prangte ein humorloses 12:0 von der Anzeigetafel, woraufhin man etwas Tempo aus dem Spiel nahm, in dem auf Grazer Seite viele junge Spieler zu Eisatzzeiten kamen.  Das Endergebnis von 32:1 war eine Machtdemonstration der Tiroler gegen den Vorjahresdritten, an dem das spannende und harte Spiel am Vorabend sicher auch nicht spurlos vorbeigegangen war.
Der WBCI hatte deutlich mehr Sorgen mit dem IWV, das Ausfallen dreier Leistungsträger wegen Sperren konnte nur durch Arbeit und Beharrlichkeit kompensiert werden, doch am Ende wurde der Pflichtsieg, auch aufgrund einiger geglückter Experimente von Interimscoach Niklanovic gestemmt. So spielte Centerverteidiger Sebastian Eisl im Tor und machte dabei eine gute Figur, der reaktivierte Patrick Mayr steuerte 2 Traumtore zum Erfolg bei, Marko Buckovez sorgte für Wirbel im Center und Youngster Florian Stalzer überraschte mit einer Schraube aus 5 Metern Torwart und Publikum. Das letztlich klare 12:6 über die Feuerwehr war ein versöhnlicher Abschluss eines erfolgreichen Wochenendes aus Sicht der Tiroler, der fahle Nachgeschmack der verpassten Sensation wird allerdings noch etwas an den Gemütern nagen.

Hauptrunde: Innsbrucker entführen 8 Punkte aus Wien

Nach dem starken Eindruck, den die Innsbrucker Wasserballer in der Vorrunde hinterließen, konnten sie nun in der ersten Hauptrunde in Wien an ihre Leistungen anknüpfen.

 

Besonders der WBCI, der mit seinem beeindruckenden Heimsieg gegen Salzburg aufzeigte, dass er heuer jeden schlagen kann, beeindruckte in Wien abermals. Obwohl man nur mit 9 Mann angereist war und jeweils nach dem dritten Viertel ohne Ersatzspieler auskommen musste, konnte man die Wiener Konkurrenz um den Play-Off Einzug auswärts überwinden. Einem selbstbewussten 16:9 über ein durch 2 slowakische Legionäre zusätzlich verstärkte Mannschaft von Donau Wien, folgte am Sonntag ein hart erkämpfter 16:13 Erfolg über Graz-Bezwinger ASV Wien. Durch die zwei überraschenden Siege eröffnen sich dem Jugendprojekt neue Perspektiven, sie sind das Ergebnis großartiger Mannschaftsleistungen, denen ein grandios aufgelegter Peter Hornak jeweils die Krone aufsetzte.


Auch für den WBCT war dieses Wochenende eine gelungene Standortbestimmung, nach einigen überraschenden Ergebnissen in der östlichen Vorrunde, blieben die Wiener Mannschaften insgesamt hinter den Erwartungen zurück, die sie durch Achtungserfolge über den WBV Graz geschürt hatten. Selbstbewusst und konzentriert setzte man sich am Samstag gegen den ASV durch, auch der Blockwechsel brachte Valach und Co nicht aus dem Rhythmus, Ergebnis: 5:20 für den Titelverteidiger. Etwas ruckeliger und mühsamer gestaltete sich die Partie gegen die Donau, am Ende stand dennoch ein klares und insgesamt souveränes 14:2 auf dem Protokoll.

Erfolgreicher Bundesliga Auftakt für Tiroler

Der WBCI zeigt sich im ersten Spiel konkurrenzfähig und verliert erhobenen Hauptes 17:11 in Salzburg. Titelverteidiger Tirol startet mit einem klaren, aber hart erkämpften 8:16 Erfolg in die Saison.

Im Auftaktspiel am Samstag, 14.1. 2012 verliert der WBCI gegen Salzburg auswärts 17:11, trotzdem kann man mit der Leistung allgemein zufrieden sein. Besonders Youngster Philipp Perisutti, der mit 4 Toren brillierte, und Keeper Matthias Eisl überzeugten bei den Innsbruckern. Morgen um 11:00 trifft der Titelverteidiger WBC Tirol auf die Salzburger Mannschaft.

In einem erwartungsgemäß emotionalen Derby gegen Salzburg startete Tirol am Sonntag stark und ging (trotz einer anfänglichen Ausschlussbilanz von 6:0 zugunsten der Heimmannschaft) souverän in Führung. Nach 3 Minuten stand es 3:0 für Tirol, Salzburg konnte die zahlreichen Überzahlsituationen nur selten nutzen, ehe ein Ausschluss ohne Ersatz die entgültige Entscheidung herbeiführte: Legionär Dávid Csente wurde beim Spielstand von 2:5 wegen eines Faustschlags über Wasser entgültig des Feldes verwiesen.
Den darauf folgenden Penalty konnte man zwar nicht nutzen, doch die vierminütige Überzahl verhalf dem WBC Tirol zu einem eindeutigen Viertelergebnis von 6:0 und damit zur Vorentscheidung.

Im Wissen, dass man wohl keinen zweiten Ausschluss ohne Ersatz zu fürchten hatte, flogen in der verbleibenden Spielzeit die Fäuste auf Salzburger Seite recht ungeniert. Die Mannschaft um Topscorer (4 Tore) und Interimskapitän Tomo Niklanovic bewahrte jedoch einen kühlen Kopf und spielte die Partie überlegen heim, einzig Christian Böhme muss im Heimspiel gegen WBCI (27.Januar, USI) wegen eines Ausschlusses mit Ersatz aussetzen. Der Ausfall von Csente dürfte PL Salzburg mehr Sorgen bereiten, der ungarische Goalgetter ist im Rückspiel gegen Tirol am 5. Februar gesperrt.

PL Salzburg : WBC Innsbruck 17:11

PL Salzburg : WBC Tirol 8:16 (2:3;0:6;2:3;4:4)
Torschützen: Niklanovic 4, Böhme 3, Koroknai, Valach, Gratzl je 2, sowie Grabher, Röhle und Kovác.

Tags

All tags

Blog Stats

  • Total posts(13)
  • Total comments(1)

Forgot your password?

Erstellen einer Website